Über Lazer Meduza

Ich lebe mit meiner Familie in Berlin.

Mein Brotberuf liegt im sozialen Bereich.

Ich bin Autor und veröffentliche Romane. Meine Bücher im Querverlag drehen sich um die Themen Familie, Solidarität und die politischen Veränderungen unserer Gegenwart: Rechtsruck, Stadtentwicklung, Vereinzelung. Sie sind meist als „screwball comedy“ angelegt, also turbulent, witzig, schnell in der Behandlung recht ernster Themen. Queere und bisexuelle Figuren und Beziehungen sind mir ein besonderes Anliegen.

Daneben gibt es phantastische Texte — Fantasy, SF, Horror –, die in kleineren Verlagen oder Magazinen erscheinen.

Ich arbeite hin und wieder als Journalist für deutsche Zeitungen aus dem linken Spektrum.

Ich begeistere mich für Tabeltop-Rollenspiele. Die „old school renaissance“ ist mein Eckchen. Ich spiele also gerne regelleichte Systeme in mystischen Untergründen gemäß den zahllosen Verzweigungen und Fortschreibungen der alten Schule der 70er und 80er Jahre.

In Berlin engagiere ich mich im Verein Koboldbande e.V., der Rollenspiel für Kinder und Jugendliche anbietet. Ich schreibe Abenteuer für diverse Regelsysteme. Dafür zeichen ich auch krude Sachen, am liebsten Monster, Schwertbarbar*innen und brennende Raumschiffe.

Als „Euylenbër“ mache ich elektronische und improvisierte Musik, die ein bisschen lustig und ein bisschen düster ist. Ich mag anstrengende Musik (Jazz, Klassik. Art Pop, Elektronisches, alles, wo improvisiert wird), so lange sie leichtfüßig bleibt.

Ich mag Filme, wobei ich zwischen Polen Trash und Arthouse schwanke. Wie viele langjährige Berliner*innen bin ich oft auch großstadtmüde und mag immer mehr Meer und Berge. Man kann mich gut in Gärten oder Museen mitschleppen. Überhaupt zieht es mich zu hobbitartigen Freizeitdingen wie Backen oder Basteln. Als Sternzeichen Zwilling lasse ich mich gern sofort anschließend in irgendwas Discomäßiges mitziehen.

Queeres Leben und queere Kultur liegen mir am Herzen. Ich finde die Politik der individuellen Uneindeutigkeit plus gemeinschaftlicher Verantwortlichkeit wichtig. Für mich heißt das konkret: Graswurzeldinge, DIY, den eigenen Spaß machen, möglichst ohne Geld, mit anderen, ohne Scheu, etwas nicht zu können, sich begeistern lassen. Marxistisches Denken hat mich geprägt, Feminismus, dazu der amerikanische Pragmatismus (was nichts mit dem deutschen Verständnis zu tun hat, sondern eher meint: experimentelles, vortastendes Machen, das Vorläufige, das da ist, höher schätzen als das Ideale). Die real existierende Linke macht mir regelmäßig Kopfschmerzen. Ich finde sie abwechselnd zu autoritär und zu zahm, zu kopflastig und zu wenig gebildet. Außerdem habe ich ein Problem mit Antisemitismus. Aber das, was an linken Bewegungen noch rudimentär da ist, ist das Einzige, was wir haben.

Ich boxe und trainiere Leute darin. Ich mag Boxen am liebsten als Amateur- und Funsport. Mit Profiboxen kann ich relativ wenig anfangen.

Ich mag außerdem alle Dinge, die du nach den obigen Absätzen erwarten würdest, komme aber zu wenig dazu. Du weißt schon, Comics. Computerspiele, Und alles andere, an das du jetzt denkst.